Öle zur Behandlung von Akne
Bei der Behandlung von Akne können bestimmte Öle durch ihre talgregulierende Wirkung eine Ergänzung zur Bekämpfung der Ursachen sein. Zudem pflegen sie die Haut schonend und versorgen sie mit der notwendigen Feuchtigkeit. Akne entsteht, wenn Poren durch Talg und Schmutz verstopft sind. Diese Verstopfung bietet Bakterien Nahrung, wodurch sie sich vermehren und als Folge Entzündungen, Rötungen, Pusteln oder Papeln verursachen. Öle, die sich für gereizte und empfindliche Haut eignen, wirken sich auch positiv auf Akne aus, indem sie tief in die Poren eindringen und diese reinigen. Wichtig ist jedoch, dass sie nicht komedogen sind, also die Poren nicht zusätzlich verstopfen. Dies könnte Akne sogar begünstigen und die Symptome verschlimmern. Daher solltest Du sehr achtsam bei der Auswahl des richtigen Öls sein und beispielsweise auf Kokosöl verzichten. Dies lindert zwar Entzündungen, wirkt dabei aber stark komedogen.
Häufig wird bei der Bekämpfung von Pickeln bzw. Akne zur Nutzung von Teebaumöl geraten. Das ätherische Öl wirkt als natürliches Antiseptikum und wird aus den Blättern des australischen Teebaums gewonnen. Seine antibakteriellen und antiseptischen Eigenschaften zeigen tatsächlich positive Effekte bei der Bekämpfung von Entzündungen auf der Haut. Das Öl solltest Du jedoch nur an den betroffenen Stellen mit einem Wattestäbchen auftragen, da es gesunde Bereiche der Haut sehr stark austrocknen kann. Bei Akne solltest Du aufgrund der zumeist großflächigen und tief sitzenden Entzündungen auf andere Behandlungsmethoden zurückgreifen, die Dein/e Ärzt:in für Dich zusammenstellt.
Generell solltest Du wissen, dass Öle keinesfalls als einzige Behandlungsmethode bei Akne ausreichen, da diese durch verschiedene Faktoren verursacht wird, die individuell behandelt werden müssen. Welche Öle sich ergänzend zur Behandlung eignen, solltest Du vorab unbedingt mit einem/r Dermatolog:in besprechen.